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Lesen "Geschichte eines Apfels"
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Streuobstwiese 2007 bis 2009
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Streuobstwiese
Im Jahr 2006 wurden wir plötzlich und unerwartet in die glückliche Lage versetzt, eine direkt an unser "Haus und Garten" angrenzende Acker- Teilbrache von 1600 Quadratmeter zu erwerben- ein gärtnerischer Glücksfall! Auf dieser Fläche entstand die kleine Streuobstwiese.

Die Streuobstwiese in Schlagworte:
- Reiser alter Regionalsorten, auf Hochstamm gezogen - fachmännisch umgesetzt von Hermann Cordes mit den ganz alten und Wurzelbildner- bzw. Stammverlängerungs-Veredlungssorten.
-Ergänzend zu den Reiservermehrungen
weitere ausgesuchte
Apfel-Hochstamm-Raritäten...
- Zusätzlich bewährte Sorten an Süßkirsche, Quitten, Pflaume, eine Wildbirne, eine Sortenbirne - und eine Mispel.
Also ein: "-Guter Obstarten - und Obstsortenmix..."
Näheres erfahren Sie auf einer speziellen Seite auf dieser Homepage:
Sortennachweis & Pflanzplan

Wir streben an - und sind schon auf dem Weg :
-Weniger Obstertrag, dafür aber eine hohe floristische und faunistische Artenvielfalt - denn "intakte" Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas!
Deshalb: Fallobst auch einfach mal liegenlassen! Totholzhaufen aufschichten!
Lockere (Teil-) hecken ziehen, in unserem Fall: Buchenhecke; Weißdorn und Hollunder - lückig.
-"Ewige" Kompost- und Biodungwirtschaft. Das gilt auch für die Baumscheibenpflege! Unsere Baumscheiben weisen alle ca. 1,50 bis 2 Meter Durchmesser auf, bei andauernder Kompostversorgung und Mulchauflage!
(Grund: Unser kalkarmer, schlufiger Silikatmagerboden, bei regenarmen Sommern, verlangt nach guter Bodenbearbeitung)
- Nie 100% Wiesenmahd, immer auch Krautinseln, Hochgrascluster - am Wiesensaum sowieso, stehen lassen.
- Behutsame Förderung der Entwicklung der Streubostwiesenvegetation - z.T. auch inselförmige Einsaaten von abgestimmten Saatgutmischungen und EInzelpflanzen
(Bezugstipps: Dreschflegel; Hof Berggarten; )
- "Kluge" Wiesenmahd ... . Mit dem Versuch, die Wiesenmahd (Anm.:" .. die wir aufgrund des Magerrasentypus unserer Obstwiese eh nur ein Mal im Jahr (Spätsommer) durchführen") vielleicht durch zeitlich begrenzte Schafsbeweidung abzulösen, sind wir einen guten Schritt vorangekommen. Erste Experimente diesbezüglich in 2009 mit 5 weiblichen "Bentheim-Mix-Schafen" verliefen vielversprechend - der Ergebnisbericht wird demnächst hier eingestellt.
Bilder sind schon einsehbar. Eine kluge Wiesenmahd ist schon deshalb wichtig, weil wir uns aufgrund der erwähnten Nährstoffsituation des Bodens eine Abmagerung durch Wiesenschnittabfuhr dauerhaft nicht "leisten" dürfen!

Erwähnt werden soll an dieser Stelle unbedingt die Arbeit des regionalen „ Bio-Streuobstvereins Elbtal e.V.“. Hier wurden im Rahmen eines „Raritätenprojekts“, in Zusammenarbeit mit dem Pomologen Eckhart Brandt (vgl. Lit.: "Brandts Apfellust"), 450 unterschiedliche, aber immer alte, häufig sehr selte, oft namenslose regionale Apfelsorten (Reiser) „eingesammelt“, und über Reiservermehrung durch die Baumschule H. Cordes in Wedel / Holstein ( Hermann Cordes) dann ab Herbst 2006 zum Selbstkostenpreis angeboten.
Die "regionalen" Äpfelbäume auf unserer Streuobstwiese stammen allesamt aus dieser einmaligen Kampagne!
Näheres unter: Sortennachweis & Pflanzplan
Hier werden die "Lebensläufe" unserer Obstbäume geführt, z.B. Informationen über den Erstertrag, aber auch detaillierete Informationen über :
Art der Wurzelunterlagen, Stammbildner, Standort des Mutterbaums bei den Regionalsorten usw. . .

Ach ja ...!
Die Stiftung "Kulturlandpflege" förderte unser Streuobstwiesenprojekt.
Ohne diese Förderung wäre Einiges nicht realisierbar gewesen. Vielen Dank dafür!

Über elbufer.eu
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